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Biomasse-Nahwärmeanlage Stössing

Aufgabenstellung

Alle öffentlichen Gebäude der Gemeinde Stössing wurden mittels Ölheizungen mit Wärme versorgt. Die Gemeindeverantwortlichen wollten die Wärmeversorgung auf einen erneuerbaren Energieträger, der in der Gemeinde vorhanden ist, umstellen, damit einerseits ein CO2-neutraler Brennstoff verwendet wird und andererseits die Wertschöpfung in der Gemeinde bleibt. Das neue Wohnbauland sollte ebenfalls mit Wärme aus erneuerbaren Energieträgern versorgt werden.

Lösung

Unter dem Dach der Bioenergie NÖ haben mehrere Land- und Forstwirte aus der Gemeinde Stössing unter Führung von Vzbgm. Rupert Hobl zwei Biomasse-Nahwärmeanlagen, Stössing I und Stössing II, errichtet, die mit Waldhackgut betrieben werden.

Heizwerke:

  • Biomasseheizkessel 1 x 150 bzw. 2 x 100 kW
  • Pufferspeicher 3.000 l bzw. 4.000 l
  • Hackgutlager für 350 bzw. 500 srm
  • CO2-Einsparung 85 bzw. 115 t pro Jahr

Wärmeleitungen:

  • 260 lfm bzw. 300 lfm Leitungen

Mit Wärme versorgte Gebäude:

  • Volksschule
  • Kindergarten
  • Gemeindeamt
  • Nahversorger
  • Pfarrhof mit Musikschule
  • Wohnhausanlage mit 16 Wohneinheiten
  • 4 private Wohngebäude
Dienstleistungen
  • Projektentwicklung
  • Machbarkeitsstudie
  • Investorensuche
  • Projektmanagement
  • Einreichplanung
  • Detailplanung
  • Angebotseinholung und –Prüfung
  • Örtliche Bauüberwachung
  • Leistungsabnahme
  • Inbetriebnahme
Fakten
  • Auftraggeber: Bioenergie NÖ reg.Gen.mbH
  • Projektdauer: Mai 2009 - März 2013
  • Auftragsvolumen: € 30.000,-
  • Ansprechpartner: Ing. Johannes Reithner