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Kläranlage Senta

Aufgabenstellung

Die Gemeinde Senta im Norden Serbiens hat im Jahr 1991 mit der Errichtung einer Kläranlage begonnen. Die Anlage wurde auf eine Kapazität von 70.000 EW ausgelegt. Bis zum Jahr 1998 wurden das Betriebsgebäude, das Zulaufpumpwerk, ein Rechengebäude, ein Sandfang, ein Belebungsbecken und ein Nachklärbecken errichtet. Danach wurde aus finanziellen Gründen der Bau eingestellt. Durch die Bereitstellung von Fördermitteln der Republik Österreich – ADA (Austrian Development Agency) konnte im Jahr 2004 der Bau fortgesetzt werden.

Ziel war es, die Kläranlage so zu sanieren und zu ergänzen, dass die Gemeinde über einen längeren Zeitraum das gesetzlich geforderte Reinigungsziel erfüllt.

Lösung
  • Die Anlage wurde in einer ersten Phase für eine Kapazität von 20.000 EW umgeplant und rehabilitiert.  Es erfolgte die Instandsetzung der maschinellen, elektro- und steuertechnischen Ausrüstung, der Neubau eines Belebungsbeckens und eines Schlammsilos sowie die Automatisierung der Anlagenüberwachung und der Ankauf eines Labors.
  • Das Betriebspersonal wurde auf die neu adaptierte Anlage eingeschult.
Dienstleistungen
  • Projektmanagement
  • Berichtswesen und Führung des Treuhandkontos
  • Planungsprüfung
  • Planungsleistungen
  • Erstellung der Ausschreibungsunterlagen
  • Erstellung von Verträgen
  • Örtliche Bauüberwachung
  • Leistungsabnahmen
  • Erstellung einer Betriebsdokumentation
  • Schulung des Personals
  • Inbetriebnahme
  • Institutionelle Unterstützung des Kommunalbetriebes
Fakten
  • Auftraggeber: Gemeinde Senta
  • Fördergeber: Austrian Development Agency
  • Projektdauer: August 2004 - Juni 2006
  • Investitionsvolumen: € 1.730.000,–
  • Ansprechpartner: Ing. Raimund Traintinger