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Donau-Hochwasserschutz Rührsdorf

Aufgabenstellung

Bedingt durch die Hochwasserereignisse der letzten Jahre war das Projektsziel die erforderlichen Maßnahmen zum Schutz der vom Donauhochwasser gefährdeten Objekte und Liegenschaften der Ortschaft Rührsdorf gegen ein  hundertjährliches Donauhochwasser zu erarbeiten.

Neben den technischen Hochwasserschutzmaßnahmen haben auch das Orts- und Landschaftsbild, die leichte und einfache Handhabung im Hochwasserfall, die Reduzierung des Restrisikos sowie der geringst mögliche Eingriff in das Grundwasser- und Abflussregime oberste Priorität.

Lösung

Ausgehend von einer Machbarkeitsstudie wurden stationäre Wände mit Dämmen und Wänden mit Mobilelementen kombiniert und bei der Einreich- und Detailplanung hinsichtlich des Orts- und Landschaftsbildes optimiert.

Im Speziellen wurden auf einer Gesamtlänge von rd. 1.350 m folgende Anlagenteile errichtet:

  • Hochwasserschutzmauer samt Fundierung und Untergrund-abdichtung auf einer Länge von rd. 950 m
  • Schüttung von Erddämmen samt Untergrundabdichtung auf einer Länge von rd. 400 m
  • 1 Hochwasserschutzpumpwerk samt Drainagezuleitungen mit einer Förderleistung von rd. 1.080 l/s
  • Planung, Lieferung, Errichtung und Inbetriebnahme mobiler Schutzwände mit einer Gesamtfläche von rd. 250 m²
  • Lagerhalle für die Mobilschutzelemente
Dienstleistungen
  • Machbarkeitsstudie
  • Entwurfsplanung
  • Restrisikoanalyse
  • Variantenuntersuchung
  • Alarmplanung
  • Einreich-, Detailplanung
  • Förderungsabwicklung
  • Ausschreibung
  • Vergabeverfahren
  • Projektmanagement
  • Örtliche (technische und kaufmännische) Bauaufsicht 
  • Baustellenkoordination
  • Kollaudierung
Fakten
  • Auftraggeber: Marktgemeinde Rossatz - Arnsdorf
  • Projektdauer: 2011 - 2012
  • Investitionsvolumen: € 9.850.000,-
  • Ansprechpartner: DI Jörg Handhofer